Netzmarginalien

Ein digitales Feedback zur Trauerkultur

Netzmarginalien 5 Tage 13 Stunden ago

Was Gedenkenswert über die Bedeutung des Ewigkeitssonntags verrät
Weihnachten ist die Kirche voll, na klar! Aber wie wichtig ist der Ewigkeitssonntag heute noch? Wird im November wirklich noch bewusster und intensiver der Toten gedacht? Gibt es noch konfessionellen Ausprägungen in der Erinnerungskultur? Ein Blick auf die Zugriffszahlen des Erinnerungsportals Gedenkenswert gibt dazu ein paar interessante Hinweise. Die von Vernetzte Kirche im Evangelischen Presseverband Bayern verantworte Plattform ist seit März online. Doch noch nie war das Interesse so groß, wie am vergangenen Ewigkeitssonntag:

  • 217 Besucher*innen waren im Durchschnitt knapp 18 Minuten auf der Seite. Über 80% von ihnen haben aktiv interagiert: Es wurden außergewöhnlich viele virtuelle Kerzen angezündet und Kondolenzbotschaften hinterlassen. 41% der User*innen sind dabei über eine halbe Stunde auf der Seite geblieben.
  • Der Schwerpunkt lag ganz klar beim „digitalen Grabbesuch“: 1917 Erinnerungsseiten wurden aufgerufen und dabei ziemlich intensiv (im Durchschnitt 2 Min, 32 Sek.) in Augenschein genommen.
  • Der Ewigkeitssonntag wurden auch dafür genutzt, neue Erinnerungsseiten für Verstorbene anzulegen. Es wurden 59 neue Seiten eingerichtet, teilweise auch für Angehörige, deren Tod bereits mehrere Jahre zurückliegt.

Auch ein Online-Friedhof wird also am Ewigkeitssonntag besonders stark frequentiert.
In den vorherigen Monaten waren es vor allem einmalige Werbekationen, die zu überdurchschnittlichen Zugriffszahlen führten: So brachten z.B. der EKD-Newsletter (196 Besucher) und eine Facebook-Andacht von Landesbischof Bedford-Strom (187 Besucher) viele Klicks. Auch gezieltes Posten in digitalen Trauergruppen weckte erfolgreich Interesse. Doch am Ewigkeitssonntag gab es weitestgehend ohne digitale Werbung eine bemerkenswerte Nachfrage. Dies – und ein paar Auffälligkeiten im Nutzungsverhalten – deutet darauf hin, dass das Totengedenken zum Ewigkeitssonntag bis heute Teil unserer konfessionellen Identität ist:

  • Der katholischen Gedenktag Allerheiligen führte nur zu einem leicht überdurchschnittlichen Traffic und blieb weit hinter dem evangelischen Ewigkeitssonntag zurück.
  • Am Ewigkeitssonntag wurden auffallend viele religiöse konnotierte Texte gepostet.
  • Vor allem unmittelbar nach der digitalen Andacht auf Trauernetz sind neue Gedenkseiten angelegt worden.

Der November war insgesamt ein Monat mit überdurchschnittlicher Nachfrage, auch wenn in den Tagen nach dem Ewigkeitssonntag die Zugriffszahlen schrittweise wieder zurückgegangen auf das „normale Nivea (knapp 70 Besucher täglich) sind.
Das Portal Gedenkenswert zielt auf die Kooperation mit Kirchengemeinden und Hospizvereinen ab. In dieser Netzmarginalie erfahren Sie, wie Sie Erinnerungsseiten und andere Beiträge auf Ihre Gemeindewebside übertragen können. Und im Downloadbereich von Gedenkenswert besteht die Möglichkeit, Flyer, Plakate und einen Artikel für den Gemeindebrief runterzuladen.

Rainer Liepold

Auf der Homepage der Kirchengemeinde Erinnerungsseiten an Verstorbene zeigen

Netzmarginalien 5 Monate 2 Wochen ago

Online eine Traueranzeige posten, Kondolenz bekunden und virtuelle Kerzen anzünden: Fast die Hälfte der Todesfälle in Deutschland hat inzwischen einen „digitalen Nachhall“. Bestattungsinstitute und Zeitungsverlage bieten Erinnerungsplattformen an, die sie u.a. für eine „customer journey“ durch ihre Angebotspalette nutzen. Seit kurzem gibt es auch ein entsprechendes Angebot der Evangelischen Kirche: gedenkenswert.de und die darauf angelegten Erinnerungsseiten können Sie auf Ihre kirchengemeindliche Homepage übernehmen, z.B. um gezielt an die zuletzt bestatteten Gemeindeglieder zu erinnern.Das sieht dann so aus:
















Der Link „Gedenkseite anklicken" öffnet in einem neuen Fenster die entsprechende Erinnerungsseite auf www.gedenkenswert.de. Die User/innen können dort z.B. eine virtuelle Kerze für den Verstorbenen anzünden, eigene Erinnerungen festhalten, Angehörigen kondolieren oder eine eventuell hinterlegte Grabrede lesen.

Wenn Sie ausgewählte Seiten von „gedenkenswert“ in Ihren Webauftritt übernehmen wollen, ist Voraussetzung, dass Sie dort registriert sind. Dann können Sie definieren, welche Erinnerungsseiten Sie auf Ihrer eigenen Seiten anzeigen wollen. Es empfiehlt sich, dies in Absprache mit den Angehörigen des Verstorbenen zu tun. Die bisherigen Erfahrungen zeigen aber, dass die meisten Hinterbliebenen für diese Form von Wertschätzung sehr dankbar sind, und die Resonanz innerhalb von Kirchengemeinden beeindruckend groß ist.
Die technische Umsetzung ist einfach und geht schnell. Sie erfordert einmalig eine Ergänzung Ihrer eigenen Homepage. Danach müssen Sie im laufenden Betrieb nur noch durch einen einzigen Klick auf „gedenkenswert“ definieren, welche Seiten Sie bei sich anzeigen wollen.

Einmalig: Erinnerungsseiten auf Ihrer Musterwebsite einbinden

Für unsere Musterwebsite-Kunden ist das besonders einfach: Gehen Sie im „Bearbeiten-Modus“ auf „Zusätzliche Inhaltselemente“ -> „Blockauswahl“ -> „Gedenkseiten von gedenkenswert.de“ und schon sind Sie an der richtigen Stelle:






















Hier müssen Sie zunächst die User-ID eintragen, mit der Sie auf gedenkenswert.de registriert sind. Diese User-ID finden Sie auf „gedenkenswert“ unter „Mein Profil“ direkt unter ihrem Namen. Danach können Sie einen Einleitungstext ergänzen, z. B. um den Besuchern Ihrer Seite zu erklären, wie es zur Auswahl der im Folgenden abgebildeten Verstorbenen kam. Als Letztes definieren Sie dann unten, wie lange die Erinnerungsseiten jeweils auf Ihrer Homepage sichtbar sein sollen.

Einbindung ohne Musterwebsite

Auch wenn Sie keine Musterwebsite von Vernetzte Kirche haben, können Sie Erinnerungsseiten aus „gedenkenswert“ als iFrame (=Fenster innerhalb der eigenen Website) einbinden. Fügen Sie in Ihre Website folgenden HTML-Code ein:

<iframe src="https://www.gedenkenswert.de/gedenkseiten-iframe/XXX" scrolling="auto" width="100%" height="500" frameborder="0"></iframe>

Achtung: Hierbei müssen Sie das XXX durch Ihre User-ID ersetzen.

Auf gedenkenswert.de die aktuelle Anzeige von Erinnerungsseiten definieren 

Gehen Sie auf gedenkenswert.de auf die Erinnerungsseite, die Sie auf Ihrer Seite anzeigen wollen und klicken Sie dort den Button „Merken“ an. Dadurch wird diese Seite automatisch auf Ihrer Homepage angezeigt. Den Button „Merken“ finden Sie allerdings nur, wenn Sie auf „gedenkenswert“ registriert und eingeloggt sind. Wer eine Erinnerungsseite einrichtet, kann festlegen, dass deren Anzeige auf einer externen Seite nicht erlaubt ist. Diese Erinnerungsseiten können Sie dann nicht in Ihren Webauftritt übernehmen.
Unter „Profil“ finden Sie den Menüpunkt „Meine Merkliste“. Dort können Sie überprüfen, auf welche Verstorbenen Sie einen Link gesetzt haben und auf Wunsch auch jemanden von der Liste streichen. Zusätzlich hatten Sie ja bereits auf Ihrer Homepage festgelegt, wie lange der Verstorbene dort erscheinen soll.

Das Portal www.gedenkenswert.de ist ein digitales Pilotprojekt der Evangelischen Kirche in Bayern, realisiert von Vernetzte Kirche, den Internetprofis beim Evangelischen Presseverband Bayern e.V. Bei Fragen, Anregungen oder Problemen kontaktieren Sie mich gerne unter gedenkenswert@elkb.de

Tags: gedenkenswert.de; Online-Friedhof
Rainer Liepold

Auf der (Datenschutz-) sicheren Seite

Netzmarginalien 8 Monate ago

In der Datenschutzerklärung wird beschrieben, welche Daten von einem Nutzer erhoben werden, wenn dieser Ihre Website besucht. Die Beschreibungen sind abhängig davon, welche Funktionen eine Webpräsenz bietet. Auf der Musterwebsite Philippus 8 haben wir die Datenschutzerklärung so gestaltet, dass nur die Abschnitte von den Funktionen erscheinen, die Sie auch nutzen. Wenn Sie z.B. kein Facebook-Plug-In nutzen, werden auch keine überflüssigen Informationen über die Datenerfassung von Facebook angezeigt.

Datenschutzerklärung ergänzen

Manche Daten kann das System allerdings nicht selbständig erkennen. Darunter z.B. wer in der Gemeinde redaktionell und datenschutzrechtlich verantwortlich ist oder wer der regionale ELKB-Datenschutzbeauftragte ist. Um diese Angaben zu ergänzen, rufen Sie bitte die Einstellungen zur Datenschutzerklärung auf (zu finden unter „Konfiguration“ -> „System“).

Externe Inhalte erst nach Zustimmung

Um die aus unserer Sicht nervigen Cookie-Zustimmungsdialoge zu vermeiden, haben wir die Musterwebsite so programmiert, dass externe Inhalte, die zustimmungspflichtige Cookies setzen oder Daten erheben, erst nach einer Zustimmung des Benutzers angezeigt werden. Erst wenn ein Nutzer zustimmt, wird eine Verbindung zu dem externen Server aufgebaut.

Videos datenschutzkonform einbinden

Dadurch hat sich auch das Vorgehen geändert, wie Videos eingebettet werden: Nutzen Sie bitte ab sofort die Möglichkeit, Videos als Blöcke einzubauen. Damit wird eine unmittelbare Anzeige verhindert und das Video wird erst geladen, wenn der Benutzer durch Anklicken einer Checkbox zustimmt.
Wenn Sie noch Videos in Ihrer Seite haben, die über den Texteditor eingefügt wurden, fügen Sie diese bitte erneut über die Block-Funktionalität ein.

Analytics

Um aus datenschutzrechtlicher Sicht nicht auf eine Statistik der Nutzung Ihrer Website verzichten zu müssen (Analytics), bieten wir für Philippus 8 ab sofort das Zusatzmodul Matomo an. (75,- Euro jährlich, Stand 04/2021, inkl. ges. MwSt.) Dabei werden diese Nutzungsdaten ohne Tracking-Cookies auf unseren eigenen Servern gespeichert. Sofern Sie bisher Google-Analytics nutzen, empfehlen wir, auf Matomo umzusteigen.

Cookie-Zustimmung

Obwohl technisch notwendige Cookies nicht zustimmungspflichtig sind, haben wir dennoch den Hinweis darauf beibehalten. Mit den oben beschriebenen Funktionen ist die Musterwebsite zwar nicht Cookie-frei, aber sie setzt nur technisch notwendige und unbedenkliche „Kekse“.

Bitte beachten Sie, dass diese Informationen für die aktuelle Musterwebsite Version 8 gelten. Wenn Sie noch eine 7er-Version nutzen, beauftragen Sie uns bitte bald mit der Migration auf 8!

Checkliste

Hier nochmal als Checkliste, wo Sie ggf. tätig werden müssen:

  • Umstieg auf Philippus 8
  • Einstellungen zur Datenschutzerklärung vervollständigen
  • bestehende und neue Videos als Blöcke integrieren
  • Umstieg von Google-Analytics auf Matomo

 

 

Tags: MusterwebsiteDatenschutzDSGVO
Miklós Geyer

Abschiednehmen trotz Lockdown: Ein Online-Angebot

Netzmarginalien 8 Monate 1 Woche ago
Sich erinnern, Kerzen anzünden und kondolieren: Auch für diejenigen, die nicht auf dem Friedhof dabei sein können.

Verstorbene möglichst liebevoll zu bestatten: Das bleibt unter den Bedingungen von Corona eine Herausforderung. Nach wie vor sind die Teilnehmerzahlen auf dem Friedhof beschränkt und viele Angehörige sehen bewusst von einer Reise ab. So bleibt die Frage aktuell: Was können wir für diejenigen tun, die unter normalen Umständen bei der Beisetzung dabei wären, jetzt aber zuhause bleiben müssen? Seit Mitte März ist gedenkenswert.de online, ein Angebot der Evangelischen Kirche in Bayern. Hier ist es möglich:

  • Erinnerungsseiten anzulegen, auf denen durch Fotos und Texte Verstobene und ihre Lebensgeschichte gewürdigt werden
  • virtuelle Kerzen anzuzünden und Verstorbenen einen Bibelvers oder guten Gedanken zu widmen
  • Angehörigen Kondolenz zu bekunden und eigene Erinnerungen zu teilen
  • Pfarrer/innen können die am Grab gehaltene Ansprache online stellen

Die Seite gedenkenswert.de hilft Angehörigen zu erleben, dass die Trauergemeinde größer ist, als der Corona-bedingt reduzierte Teilnehmerkreis auf dem Friedhof. Nachbarn und Kollegen, die nicht kommen durften, können jetzt zumindest online Abschied nehmen und den verstorbenen Menschen würdigen und Beileid bekunden. Pfarrer/innen können unter gedenkenswert@elkb.de einen „Experten-Zugang“ zu beantragen und dann den redaktionellen Teil der Seite durch eigene Beiträge bereichern. Wer eine Musterhompage von „Vernetzte Kirche“ hat, kann die eigenen Erinnerungsseiten auf diese übernehmen, d.h. die eigene Kirchengemeinde teilhaben lassen.

Wir erleben im Augenblick, wie die Abschiedskultur zunehmend hybrid wird: „Social Media“ ist für immer mehr Menschen Teil des sozialen Netzwerks, das Trauernde so dringend benötigen. So hoffen wir, mit unserem Angebot die Arbeit der Gemeindepfarrer/innen vor Ort mit einer zeitgemäßen zusätzlichen Möglichkeit zu unterstützen.

Tags: gedenkenswert.deOnline-FriedhofErinnerungsseitenvirtuelle Kerze
Rainer Liepold

Im Träumhimmel von kirche-entdecken.de können Kinder ihre Träume posten

Netzmarginalien 8 Monate 2 Wochen ago

"Ich wünsche mir, dass Gott immer da ist und der Pflaumenkuchen schmeckt."  

Auf der evangelischen Kinderseite kirche-entdecken.de gibt es seit vielen Jahren den interaktiven Träumhimmel. Hier können die jungen User in einem geschützten Raum erste Erfahrungen mit einem partizipativen Angebot machen und anonymisiert ihre persönlichen Traumsterne in den digitalen Himmel schicken. Der Träumhimmel ist ein Mitmachangebot, bei dem Kinder Grundzüge von Medienkompetenz erwerben können. Vor allem aber ist der Träumhimmel ein digitaler Ort, der Kinder einlädt, über ihre Träume nachzudenken und sie in Worte zu fassen.
Große Träume. Kleine Träume. Wichtige Träume. Lustige Träume. Verwegene Träume. Geheime Träume. Es ist eine schwierige Zeit. Ein fieses Virus lässt viele Menschen schwer erkranken oder sogar sterben. Eine Zeit, in der es wichtig ist, Träume zu haben. Gerade für Kinder.


Weg mit Corona!

Ich hoffe, dass Corona bald weggeht, dass jeder gesund bleibt, dass man sich bald wieder treffen kann." Kinder bekommen das alles mit. Die Angst vor der Krankheit. Vor der Zukunft."Ich wūnsche mir, dass alle gesund bleiben und immer allen helfen, – das wollte Jesus."  Die Sorge um die alten Großeltern. "Das meine Grosseltern wieder gesund werden."  Bleiben meine Freundinnen gesund? Können meine Eltern genug Geld verdienen?"Dass ich Millionär werde."  Gleichzeitig heißt es, Schule daheim am Bildschirm. Kein Quatsch mit Freunden. "ich wünsche mir, dass Corona aufhört und ich wieder normal zur Schule kann. Und meine besten Freunde wieder zu sehen, das ist mein Wunsch. Mein Wunsch ist, dass ich Gott auch sehen kann."  Kein Besuch bei den Verwandten. "Dass wir wieder Fangen spielen können." Alle immer daheim. Vielleicht auf engstem Raum.  Und doch einsam? "Ich möchte einen Hund. Und dass kein Krieg ist. Dass es Tieren in aller Welt bestens geht."  Da bekommen Träume ein besonderes Gewicht."Mein Wunsch ist, dass ich zaubern und fliegen kann."

Eine bunt gemischte virtuelle Gebetswand, an die Kinder für eine begrenzte Zeit ihre Wünsche und Gedanken pinnen können."Abenteurer werden und immer gesund bleiben."  Jeweils 50 aktuelle Sterne sind online zu sehen.  Kommen neue hinzu, verblassen die älteren Traumsterne. Aber einmal aufgeschrieben verschwinden die Träume nicht wirklich, sondern bleiben in den Gedanken der Kinder. Egal, ob grenzüberschreitende Träume: "Dass ich einmal in andere Galaxien fliegen kann und zu den anderen Planeten."  Oder Berufsträume: "Ich möchte wenn ich groß bin Bauer werden." – "Mal Künstlerin werden!" Reiseträume: "Ich möchte nach Canada zurück!!!" Hungrige Träume: "Es soll Lasagne regnen." - "Dass Süßigkeiten gesund sind." Praktische Wünsche für das Musikequipment: "Padcontroller (Presonus atom)."  Zukunftsträume: "Es gibt keine Kriege und keinen Hass mehr auf der Welt und der Klimawandel wird sich bessern." Und wovon träumt Ihr so?
Egal was, wovon, wie, wann und warum, das Wichtigste beim Träumen bleibt, die Hoffnung nicht aufzugeben: "Alles wird wieder gut."

 

Tags: KinderInternet für KinderMedienkompetenzInternetKinderkirche
Nicola Rössert

Das Kollektenportal auf der Website verlinken

Netzmarginalien 1 Jahr ago

In der Landeskirche gibt jährlich einen Kollektenplan, in dem eine große Vielfalt an Einrichtungen und Arbeitsfeldern aufgenommen ist - regional, überregional und weltweit. Die so genannten „landeskirchlichen Kollekten“ werden als Pflicht- und Wahlpflichtkollekten terminlich festgelegt, die übrigen Sonntage stehen den Gemeinden für Wahlkollekten zur Verfügung.

Das neue Kollektenportal www.sonntagskollekte.de bildet den Kollektenplan digital ab. Und bietet gleichzeitig die Möglichkeit, direkt eine Kollekte einzulegen. Die Abwicklung und Weiterleitung erfolgt automatisch. Die anfallenden Transaktionsgebühren übernimmt die Landeskirche, sodass 100% der Gabe beim Empfänger ankommen.

Das Kollektenportal soll keine Konkurrenz zu eigenen Fundraising-Initiativen der Gemeinden sein, sondern – mit Blick auf aktuelle Einnahmeausfälle – besonders jene Einrichtungen und Arbeitsfelder unterstützen, die für ihre Arbeit dringend auf die Gaben der Kollekte angewiesen sind.

Die Startseite von www.sonntagskollekte.de zeigt die jeweils aktuelle Kollekte. Ist keine festgelegt, so erscheint ein Auswahlmenü an Wahlkollekten. Neben einer kurzen Beschreibung und der Nennung von Kontaktmöglichkeiten erscheinen dann unten auf der Seite die Möglichkeiten für eine Online-Gabe. Nach Auswahl des gewünschten Betrages und der Zahlungsmöglichkeit (Überweisung, SEPA-Mandat, Paypal, KLARNA und bis 10,- € Handyrechnung) erscheint ein freiwilliges Feld zur Adresseingabe und Bitte um Zuwendungsbescheinigung.


Die Geldeingänge werden nach Kollekten sortiert gebucht und den Empfängern gesammelt weitergeleitet.

Wenn Sie auf Ihrer Musterwebsite Philippus 8 auf das Kollektenportal hinweisen möchten, dann können Sie bei der Musterwebsite zum Bereich zusätzliche Inhaltselemente gehen.
Dann wählen Sie das zusätzliche Inhaltselement: Blockauswahl (max. 3) hinzufügen. Klicken Sie dann bitte auf Formular anzeigen. Wählen Sie dann Banner aus.
Sie finden eine große Auswahl von Bannern. Wenn Sie sonntagskollekte.de auswählen, dann erscheint der entsprechende Button auf Ihrer Website.

 

Für alle, die nicht mit einer Musterwebsite arbeiten, bietet das Kollektenportal auch die Möglichkeit den Kollekten-Button mit Hilfe eines sogenannten embed-codes (Einbindungs-Codes) auf der Website einzubinden.
Hier finden Sie die Hinweise dazu.

Weitere Ansprechpartner zu diesem Thema:
Inhaltliche Fragen: KR Raphael Quandt (raphael.quandt@elkb.de)
Technische Anliegen rund um das Portal: Fundraisingreferent Reinhard Jungwirth (reinhard.jungwirth@elkb.de)

Tanja Stiehl

Evangelische Termine: Anmeldeformulare mit Zählfeld

Netzmarginalien 1 Jahr 2 Monate ago

Mit Evangelische Termine die Weihnachtsgottesdienste und andere kirchliche Veranstaltungen organisieren, bei denen die Teilnehmerzahlen begrentzt sind.

Die Corona-Pandemie hat dazu geführt, dass es für immer mehr Veranstaltungen nötig wird, dass Besucher sich dafür registrieren oder anmelden müssen. Evangelische-termine.de bietet schon seit längerem so eine Anmeldefunktionalität, die wir nun noch erweitert haben:
Wenn man eine maximale Anzahl an Rückmeldungen für eine Veranstaltung angegeben hatte, zählte das System nur jede Anmeldung einfach. Ab sofort kann man ein sog. "Zählfeld" einbauen. Sobald ein Zählfeld — z.B. "Anzahl der Personen", "Anzahl der Karten", o.ä. —  vorhanden ist, wird die Anzahl der noch möglichen Rückmeldungen anhand dieses Feldes berechnet.

Das Zählfeld kann wie die anderen Eingabefelder über die Schaltfläche "Platzhalter einfügen" bei der Bearbeitung oder Erstellung eines Rückmeldeformulars eingefügt werden. Sie können festlegen, welcher Maximalwert in diesem Feld erlaubt sein soll. Zudem kann eine Vorbelegung gewählt werden. So kann man festlegen, dass die Nutzer mit einer Anmeldung z.B. nur max. 10 Plätze reservieren. Die Vorbelegung wird meistens auf 1 Platz lauten.

Die maximale Anzahl der verfügbaren Plätzen oder Karten bei einer Veranstaltung legen Sie bei der Bearbeitung einer Veranstaltung fest.

Sobald ein Zählfeld vorhanden ist und es eine Obergrenze gibt, wird den Nutzern in der Detailansicht einer Veranstaltung angezeigt, wie viele Plätze oder Karten noch frei sind.

Im Zuge dieser Erweiterung haben wir auch die Möglichkeit geschaffen, dass Nutzer ihre Anmeldung/Reservierung auch stornieren können. Ein entsprechenden Link finden die Nutzer in der Bestätigungs-E-Mail.

Update (21.10.2020) : Beim Anlegen eines Rückmeldeformulars können Sie optional einen Benutzernamen und ein Passwort vergeben. Dieser Zugang kann an Helfer oder Ordner weitergegeben werden, die bei einer Veranstaltung helfen, die Eintrittskarten (QR-Codes) zu scannen.

Tags: www.evangelische-termine.deRückmeldeformulare
Miklós Geyer

Sonntagsgottesdienst entfällt wegen Corona?

Netzmarginalien 1 Jahr 8 Monate ago

Tipps für eine Online-Andacht auf Ihrer Homepage
Veranstaltungen werden abgesagt, Menschen mit erhöhtem Infektionsrisiko meiden die Öffentlichkeit: Gerade in so einer Situation ist es wichtig, zu beten und im gemeinsamen Glauben Kraft und Hoffnung zu finden. Vielleicht suchen Sie als Pfarrerin bzw. Pfarrer derzeit nach Möglichkeiten, das Gemeindeleben trotz abgesagter Veranstaltungen aufrecht zu erhalten.
Zum Beispiel in Form einer Online-Andacht. Diese Andacht kann per E-Mail, mit Hilfe des Newsletters oder über vertraute Social-Media-Kanäle beworben werden und über die Homepage Ihrer Kirchengemeinde abgerufen werden.
Auf Wunsch können Sie es so einrichten, dass die Andacht zu einer bestimmten Zeit oder sogar zur Gottesdienstzeit beginnt.

Wir wollen Ihnen kurz erklären, wie Sie ein schlichtes Online-Video erstellen und wie Sie es dann auf der Musterwebsite Philippus einbinden:

  1. Besorgen Sie sich ein Stativ, auf dem Sie Ihr Smartphone für eine Aufnahme im Querformat befestigen. Wenn Sie kein separates Mikrofon haben, empfiehlt es sich wegen der Akustik, die Aufnahme in einem kleinen Raum zu machen.
  2. Wählen Sie einen ruhigen Hintergrund und positionieren Sie sich in einem Abstand von ca. 1,5 Meter zur Kamera. Wenn Sie keinen Helfer für die Aufnahme haben, nehmen Sie das Video im Selfie-Modus auf.
  3. Öffnen Sie die youtube-App und loggen Sie sich ein. Der Aufnahme-Modus wird durch das kleine Kamerasymbol in der oberen Zeile aktiviert. Dann erscheint die Auswahl „Aufnehmen“ bzw. „Lifestream“ starten“. Wählen Sie „Aufnehmen“.
  4. Die eigentliche Aufnahme startet, sobald Sie den roten Start-Button drücken. Damit beenden Sie die Aufnahme auch wieder. Mit „Hochladen“ laden Sie die Andacht in die youtube-Plattform.
  5. Unterhalb des Startbildes finden Sie jetzt alle youtube-Funktionen. Auch den Hinweis „Teilen.“ Klicken Sie darauf und Sie erhalten einen kurzen Link, der direkt auf Ihren youtube-Beitrag zeigt. Kopieren Sie diesen bitte.
  6. Loggen Sie sich dann auf Ihrer Musterwebsite ein. Gehen in den Bearbeitungsmodus. Im Editor finden Sie das Symbol für Video-einbinden. Gehen Sie mit der Maus an die Stelle, an der Sie das Video einbinden möchten. Klicken Sie auf das Video-einbinden-Symbol. Es öffnet sich ein Fenster, in dem Sie den Link einfügen können.

Wenn das Häkchen bei „responsiv eingebundenes Video“ (Philippus 8) löschen, können Sie die Größe eingeben, in welcher das Video angezeigt werden soll.
Dann wie immer speichern. Und eingebunden ist Ihr youtube-Film.

Sie können selbstverständlich das Video auf zunächst mit Ihrem Handy oder Ihrer Kamera unabhängig von youtube aufnehmen. Auch können Sie gerne andere Pflattformen, wie beispielsweise vimeo.com verwenden.

Mit diesem Beitrag wollten wir Ihnen eine einfache und schnelle Möglichkeit aufzeigen, wie Sie eine Online-Andacht auf Ihrer Internetseite einbinden können.
Bleiben Sie gesund!

Rainer Liepold

Online-Adventskalender von evangelisch.de einbinden

Netzmarginalien 2 Jahre ago

Täglich öffnet sich ein Türchen, das die Vorfreude auf Weihnachten wecken soll:
Auch in diesem Jahr gibt es wieder einen online-Adventskalender. Das Webprojekt evangelisch.de des Gemeinschaftswerks für Evangelische Publizistik hat informative und anregede Beiträge aus allen Landeskirchen gesammelt und in einen Kalender gepackt.

Auch wollen wir Sie gerne dabei unterstützen, diesen Kalender auf Ihrer Website einzubinden.


Hier eine kurze Anleidung:

  1. Gehen Sie auf der Seite, auf der Sie den Kalender einbinden möchten, auf den grünen Bearbeiten-Button.
  2. Am Seiten-Ende können Sie zusätzliche Inhaltselemente einfügen.
  3. Wählen Sie das Element Blockauswahl breit/schmal.
  4. Dann Formular anzeigen: Wählen Sie den ersten Block aus und die Breite, in der Sie den Block anzeigen möchten.
  5. Wählen Sie dann das Eingabe-Format: Quellcode.
  6. Und kopieren Sie den Code von der Seite des Adventskalenders: https://adventskalender.evangelisch.de/evde/widget/generator
  7. Achten Sie bitte darauf, das Häkchen bei Breite responsiv (für mobile Geräte) zu setzen und den Link zu aktualisieren.
  8. Fügen Sie den Code auf Ihrer Seite ein.
  9. Und dann bitte SPEICHERN.

Nach dem Speichern können Sie den Kalender an die gewünschte Stelle verschieben.
Versierte Nutzerinnen und Nutzer können auch jeden anderen Weg des Einbindens wählen.
Unser Beitrag ist nur ein Vorschlag!

In diesem Sinne wünscht das Team von Vernetzte Kirche allen einen schönen, besinnlichen und überraschenden Advent!

 

 

Tanja Stiehl

Ab 24. Mai 2018: Was gehört in die Datenschutzerklärung entsprechend dem EKD-Datenschutzgesetz?

Netzmarginalien 2 Jahre 8 Monate ago

Bisher war es Pflicht, neben dem Impressum - auf einer separaten Seite - eine Datenschutzerklärung für Websites einzustellen, die gut sichtbar von allen Seiten verlinkt werden muss. Rechtsgrundlage dafür war bislang ausschließlich § 13 Abs. 1 TMG. Seit dem 25. Mai 2018 sind für dem staatlichen Bereich zuzurechnende Dienstanbieter daneben die Vorschriften des Art. 13 der Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO) in Kraft getreten. Diese gilt allerdings nicht für den kirchlichen Bereich. Hier gilt weiterhin ausschließlich das EKD-Datenschutzgesetz (DSG), das aber parallel zum Inkrafttreten der DSGVO zum 24. Mai 2018 novelliert wurde. Dessen § 17 ist dem Art. 13 DSGVO erkennbar nachgebildet, so kann man sich an den Standards orientieren, die künftig auch für den dem staatlichen Recht unterworfenen Bereich gelten. Hier finden Sie alle Informationen der EKD rund um das Thema Datenschutz.

Dynamische Datenschutzerklärung

Für unsere Musterwebsites haben wir die Datenschutz-Seite entsprechend der neuen Richtlinien des EKD-Datenschutzgesetzes optimiert und aktiviert. Die neue dynamische Datenschutzerklärung passt sich automatisch entsprechend der auf Ihrer Musterwebsite genutzten Dienste und Tools an. Wenn Sie auf Ihrer Musterwebsite beispielsweise unser Newsletter-Modul nutzen, erscheint in der Datenschutzerklärung automatisch der dazugehörige Textbaustein.

Über "Konfiguration" > "System" > "Einstellungen der Datenschutzerklärung" müssen Sie lediglich folgende Informationen individuell anpassen:

  • "Hinweis zur verantwortlichen Stelle"* (editierbares Freifeld) sowie
  • die Bestätigung (Checkbox), dass Sie im Falle der Nutzung von Google Analytics oder des Newsletter-Moduls jeweils einen Auftragsverarbeitungs-(AV-)Vertrag mit den zuständigen Anbietern Google oder Cleverreach abgeschlossen haben.

Für in unserer Vorlage nicht angeführte Funktionen gibt es zusätzlich ein editierbares Freifeld.

Sollten Sie datenschutzrelevante Dienste in einem iFrame (z.B. ein Wetter-Widget o.Ä.)  eingebunden haben, die nicht zum Funktionsumfang unserer Musterwebsite gehören, so gibt es ein editierbares Textfeld, in dem Sie entsprechende Erläuterungen ergänzen können.

Wer bereits eine eigene Seite für die Datenschutzerklärung eingerichtet hat oder einrichten möchte, hat die Möglichkeit den Block "Datenschutz" im Footer über eine Checkbox zu deaktivieren bzw. von uns deaktivieren zu lassen. Falls Sie auf Ihrer Website ein Kontaktformular nutzen, sollte Ihre Website unbedingt https-verschlüsselt sein. Bei unserer Musterwebsite Philippus 8 ist diese Verschlüsselung automatisch dabei, sollten Sie noch die ältere Version Philippus 7 oder Andreas nutzen, können Sie die Verschlüsselung nachträglich gegen den Aufpreis von jährlich 10,00 € (brutto, Stand März 2019) ab nächster Rechnungstellung hinzubuchen oder uns bitten, das Kontaktformular zu deaktivieren. Bitte nehmen Sie dann Kontakt mit uns auf.

Gemeindebriefe, Protokolle und sonstige Niederschriften

Immer häufiger werden Gemeindebriefe, Protokolle und sonstige Niederschriften die personenbezogene Daten enthalten, im Internet als Download-Dokumente hinterlegt. Doch hier ist äußerste Vorsicht geboten! Das Recht kennt keine Rechtsgrundlage, die eine Bildveröffentlichung im Internet (nicht Gemeindebrief) in jedem Falle zulassen würde. Es ist daher vor der Einstellung von Fotos von Personen in eine Website in jedem Fall die ausdrückliche Zustimmung der betroffenen Person bzw. des/der Sorgeberechtigten erforderlich (§ 11 DSG-EKD). Liegt sie nicht vor, ist die Veröffentlichung rechtswidrig. Zum Thema Urher- und Persönlichkeitsrecht gibt es einen eigenen Blogbeitrag.
Die Veröffentlichung von Namen von Gemeindegliedern, Privatanschriften, Geburtsdaten, privaten Telefonnummern usw. im Internet ist ebenfalls nur mit Zustimmung der betroffenen Person bzw. des/der Sorgeberechtigten rechtmäßig (§ 11 DSG-EKD). Sollten die Betroffenen nicht zustimmen, dann dürfen die Daten nicht veröffentlicht werden. Das bedeutet: ohne Zustimmung müssen Bilder und sensible Daten aus dem Gemeindebrief genommen werden, bevor daraus das öffentlich zugängliche .pdf für die Website wird. Da diese personenbezogene Daten weltweit abrufbar sind und von dritter Seite auch für andere Zwecke (z. B. Werbung) verwendet werden können, sollte auf eine Veröffentlichung im Internet ganz verzichtet werden. Bereits im Internet veröffentlichte Gemeindebriefe, Protokolle und sonstige Niederschriften, die personenbezogene Daten enthalten, sind von der zuständigen Stelle daraufhin zu überprüfen, ob in jedem Fall die datenschutzrechtlichen Bestimmungen eingehalten wurden. Sollte dies nicht der Fall sein, sind sie unverzüglich aus dem Netz zu nehmen, raten die Datenschutzbeauftragten der ELKB und der Nordkirche. Der Datenschutzbeauftragte der Nordkirche hat eine Einwilligungserklärung zur Veröffentlichung dieser und anderer Daten verfasst. Wenn Sie Daten von Nutzern einer Internetseite erfassen wollen, müssen Sie dem Nutzer die Möglichkeit geben, zuvor seine Zustimmung in nachvollziehbarer Art und Weise erteilen zu können. Dem Nutzer ist bekannt zu machen, welche Daten für welchen Zweck erhoben werden sollen.

NOTE: Wir weisen Sie ausdrücklich darauf hin, dass die über Ihre Musterwebsite automatisch generierte Datenschutzerklärung keine Gewähr auf Aktualität, Vollständigkeit und Richtigkeit der Klauseln bietet und auch nicht die Richtigkeit der vom Nutzer gemachten Angaben überprüft. Diese dynamische Datenschutzerklärung nach EKD-DSG ersetzt keine Rechtsberatung und Vernetzte Kirche übernimmt keinerlei Haftung. Wenden Sie sich in Zweifelsfällen immer an einen im IT-Recht erfahrenen Rechtsanwalt oder die Datenschutzbeauftragten der ELKB oder EKD.

Dieser Beitrag wurde ursprünglich im Mai 2018 veröffentlicht und aktualisiert am 21. März 2019.

Tags: DatenschutzMusterwebsiteDSGVODatenschutzgrundverordnungEKD-DatenschutzgesetzEKD-DSG
Nicola Rössert

Öffentliche Raumvermietung mit evangelische-termine.de organisieren

Netzmarginalien 3 Jahre ago

Über das Ressourcen-Modul des Online-Veranstaltungskalenders www.evangelische-termine.de kann man Räume in Gemeindehäusern, Erwachsenenbildungsstätten oder Kirchen verwalten. Will man seine Räume auch öffentlich vermieten, unterstützt der Kalender dies durch Online-Formulare, die man auf die eigene Website stellen kann.

Möchte jemand z.B. einen Raum für eine Familienfeier mieten, kann er über ein Buchungsformular den gewünschten Termin wählen und eine Anfrage online stellen. In diesem Formular kann man auch gleich sehen, ob der Raum zu dem gewünschten Datum noch frei ist. Dadurch wird die Terminfindung erleichtert.

Dieses Buchungsformular haben wir jetzt noch durch einen Buchungs-Übersichtskalender ergänzt. Auch er ist dafür gedacht, dass er auf der Website eingebunden wird. Er zeigt in einer Tages-, Wochen- oder Monatsansicht, welche Räume wann belegt sind. Er kann unterschiedlich konfiguriert werden: Entweder werden die Räume nur als "belegt" angezeigt oder zusätzlich mit den Informationen versehen, was dort stattfindet (Titel, bzw. Details einer Veranstaltung). Bei internen oder gesperrten Veranstaltungen wird selbstverständlich der entsprechende Raum lediglich als "belegt" vermerkt. Die verschiedenen Räume können farblich unterschieden werden.

Eine Anleitung, wie Sie den Buchungskalender auf ihrer Website verlinken oder in einem iFrame anzeigen können, finden Sie auf der Ressourcen-Verwaltungsseite in evangelische-termine.de. Der entsprechende Link und die Konfigurationsparameter sind direkt unter der Ressourcenliste aufgeführt.
Für Nutzer der Musterwebsite von Vernetzte Kirche ist es noch einfacher: Dort können Sie den Buchungskalender wie auch das Buchungsformular leicht über ein Konfigurationsmenü auswählen und nach ihren Wünschen anpassen:

Tags: evangelische-termine.deRessourcenBuchungsformular
Miklós Geyer

Veranstaltungen auf evangelische-termine.de gut auffindbar bei bei Google

Netzmarginalien 3 Jahre 1 Monat ago

Für die meisten Menschen ist das Internet gleichbedeutend mit Google. Über diese Suchmaschine ist fast alles zu finden. Die Suchroboter von Google schwärmen regelmäßig aus und füllen eine riesige Datenbank mit allen Informationen, die sie im Internet finden können. Je genauer man diesen Suchrobotern mitteilen kann, was für Daten man auf seiner Website hat, umso besser kann Google diese anschließend bei den Suchergebnissen darstellen.

Bei den Daten von evangelische-termine.de handelt es sich um Veranstaltungen, die im wesentlichen immer gleich strukturiert sind: die haben ein Datum, einen Titel, einen Veranstaltungsort, und andere Informationen. Damit Google diese Struktur gut auslesen kann, bieten wir den Suchrobotern diese Informationen (im Hintergrund) in einem maschinenlesbaren Format an: in sog. structured data.

Dadurch kann Google ihre Veranstaltungen gleich anzeigen, wenn z.B. jemand nach "Waldkirche Planegg" sucht. Auf der rechten Seite der Ergebnisliste wird ein spezieller Block eingblendet, der die kommenden Veranstaltungen enthält:

Klickt man auf einen Eintrag, erhält man noch mehr Veranstaltungen in einer besonderen Anordnung ...

... und darunter die Details:

Wenn Sie die Veranstaltungen Ihrer Kirchengemeinde, Ihres Dekanats oder Ihrer kirchlichen Einrichtung über den Veranstaltungskalender evangelische-termine.de eintragen, sind sie automatisch optimal in den Google-Suchergebnissen zu finden.

Tags: www.evangelische-termine.deGoogle
Miklós Geyer

Erwachsenenbildungs-Export, QR-Codes und Datenschutz

Netzmarginalien 3 Jahre 5 Monate ago

Wieder haben wir für Sie unseren Online-Veranstaltungskalender verbessert. Heute möchte ich Ihnen drei Funktionen vorstellen:

Export Erwachsenenbildung

Mittlerweile sind viele Veranstaltungen aus dem Bereich Erwachsenenbildung im Veranstaltungskalender zu finden. Veranstalter können diese entweder über den Veranstaltungstyp "Erwachsenenbildung" eintragen oder auch andere Veranstaltungen dem Kanal "Erwachsenenbildung" zuordnen. Um diese leichter exportieren zu können, gibt es ab sofort auf der Exportseite ein neues Auswahlmenü, aus dem man den Spezialexport "Erwachsenenbildung" auswählen kann. Dieses Auwahlmenü berücksichtigt genau diese "Oder"-Vernknüpfung von Veranstaltungstyp und Kanal.

Auch auf der "Export-mit-einem-Klick"-Seite ist diese Auswahl verfügbar, so dass es noch leichter ist, wenn man keine weitere Auswahl benötigt. Man muss dann lediglich den Exportzeitraum und das gewünschte Format (oft "Statistik EBW (Querformat)") wählen.

QR-Codes

Möchten Sie auf eine Plakat einen QR-Code drucken, der direkt auf die Detailangaben einer Veranstaltung verlinkt? Ganz einfach: Auf der Detailseite im Adminbereich gibt es ein kleines neues Symbol in der oberen Symbolleiste:

Ein Klick darauf erstellt die entsprechende Bilddatei, die Sie verwenden können. Dieser Code kann mit Smartphones gescannt werden und führt dann direkt zur Veranstaltung:

Verbesserungen im Bereich Datenschutz

Über die Rückmeldeformulare werden in den meisten Fällen personenbezogene Daten abgefragt. Diese Daten übertragen und speichern wir schon seit vielen Jahren verschlüsselt in der Datenbank. Ab sofort werden jedoch die Daten der Rückemeldungen nach einem Zeitraum von 90 Tagen nach Beginn der jeweiligen Veranstaltung unwiederbringlich gelöscht. Wenn Veranstalter sich das Einverständnis geholt haben, diese Daten darüberhinaus zu nutzen, müssen sie selbständig exportiert werden.

Für die Kartendarstellungen nutzen wir jetzt konsequent Openstreetmap statt Google-Maps.

Tags: www.evangelische-termine.deQR-Code
Miklós Geyer

Bei Evangelische-Termine.de eigene Formularfelder anlegen

Netzmarginalien 3 Jahre 6 Monate ago

Im Online-Veranstaltungskalender www.evangelische-termine.de gibt es die Möglichkeit, zusätzliche eigene Formularfelder anzulegen, die unabhängig von den vorgegebenen Veranstaltungstypen sind. Gab es bisher nur ein Feld für "Interne Infos", deren Inhalte nicht im Internet angezeigt wurden, können nun weitere Felder für interne Eintragungen angelegt werden.

Beispiel: Sie möchten bei Ihren Gottesdiensten jeweils festhalten, wer die Orgel spielt und wer Lektor ist. Dies soll aber nicht im Online-Kalender öffentlich angezeigt werden. Um eine gute Übersicht zu haben, möchten Sie aber einen Excel-Export erstellen .

Lösung: Wählen Sie den Menüpunkt Struktur -> Eigene Formularfelder. Dort können Sie vier verschiedene Arten von Feldern anlegen: einzeiliges Textfeld, mehrzeiliges Textfeld, Auswahlmenü und Auswahlmenü mit Mehrfachauswahl. (Achtung: die einmal getroffene Auswahl des Feldtyps kann nachträglich nicht verändert werden.) Für das Feld "Organist" und "Lektor" reicht ein einzeiliges Textfeld. Über die Checkboxen legen Sie fest, ob das jeweilige Feld im Internet sichtbar ist, bzw. ob es im Export enthalten ist:

Sie haben die Möglichkeit, einen Hilfetext für die Eingabe zu hinterlegen und festzulegen, ob es sich um ein Pflichtfeld handelt. Wenn Sie keine Einschränkung auf einen Veranstaltungstyp vornehmen, ist das Feld nach dem Speichern bei allen ihren Veranstaltungen verfügbar. Es erscheint bei der Veranstaltungseingabe im Fomular oberhalb der Kanäle.

Jedes "Eigene Formularfeld" hat eine eigene Bezeichnung in der Form "fieldXXX", wobei XXX eine eindeutige Zahl ist. Diese Bezeichnung können Sie verwenden, um die Inhalte des Feldes in individuellen Exporten auszugeben. Möchten Sie eine Excel-Datei mit dem jeweiligen Organist (Beispiel: field34 ) und Lektor (Beispiel: field37 ) in getrennten Spalten haben, könnte eine Excel-Vorlage so aussehen:

Weitere Infos finden Sie im Online-Handbuch: Eigene Formularfelder, Excel-Vorlagen

Tags: evangelische-termine.de
Miklós Geyer

Evangelische Termine: Individuelle Exporte für Profis

Netzmarginalien 3 Jahre 9 Monate ago

Aus dem Veranstaltungskalender www.evangelische-termine.de lassen sich sehr individuell gestaltete und auf Ihre Bedürfnisse abgestimmte Exporte erstellen. Über sogenannte "Format-Definitionsdateien" wird gesteuert, was ausgegeben wird. Sie enthalten die Logik und die Anweisungen für die Gestaltung. Eine ausführliche Einführung und Anleitung, wie diese Format-Definitionsdateien erstellt werden, finden Sie im Online-Handbuch unter http://handbuch.evangelische-termine.de/exporte-individuell-anpassen.

In diesem Beitrag möchte ich Ihnen ein Beispiel zeigen, das über die Basisfunktionen hinausgeht und etwas Grundwissen voraussetzt.

Ortsnamen ändern und neu sortieren

Das wollen wir erreichen: Wir möchten unsere Veranstaltungsorte in dem Export anders benennen als in evangelische-termine.de angelegt. Zudem soll der Export alphabetisch nach diesen anderen Bezeichnungen sortiert werden.

So geht es:

1. Kopieren Sie sich das Grundgerüst der Format-Definitionsdatei aus dem Handbuch (Punkt 2) und umgeben Sie den HTML-Quelltext mit {template:base} und {template: end} (siehe Punkt 6.1). Fügen Sie nun zwischen </html> und {template:end} folgendes ein, um die Änderungen vorzunehmen:

<et:modifications>
    <_place_NAME source="_place_ID">
        <item>687|Neue Ortsbezeichnung A</item>
        <item>485|Neue Ortsbezeichnung B</item>
        <item>2897|Neue Ortsbezeichnung C</item>
    </_place_NAME>
</et:modifications>

Dieser Abschnitt bedeutet, dass der Name des Veranstaltungsortes mit der entsprechenden _place_ID mit dem Wert hinter dem "|"-Zeichen ersetzt wird. Hier müssen Sie natürlich ihre eigenen Werte einsetzen. Die Ids finden Sie auf ihrer Veranstaltungsorts-Liste. Sie können beliebig viele Ersetzungen vornehmen.

2. Fügen Sie anschließend in den Inhaltsbereich zwischen <div id="content"> und </div> folgendes ein:

<xsl:variable name="sortedVeranstaltungen">
    <xsl:for-each select="Veranstaltung">
        <xsl:sort select="_place_NAME"/>       
        <xsl:sort select="START"/>
        <xsl:copy-of select="." />
    </xsl:for-each>
</xsl:variable>

Dies erstellt eine sogenannte Variable, die Ihre Veranstaltungen nach der neuen Ortsbezeichnung und anschließend nach dem zeitlichen Beginn sortiert.

3. Direkt danach können Sie dann eine Schleife angeben, die diese sortierte Liste ausgibt:

<xsl:for-each select="exsl:node-set($sortedVeranstaltungen)/Veranstaltung">
    {ifnotprev:_place_NAME}<br /><strong>{elem:_place_NAME}</strong>{ifnotprev:end}
    <br />{elem:DATUM} - {elem:_event_TITLE}
</xsl:for-each>

Das Element "ifnotprev" gibt den Ortsnamen nur aus, wenn er das erste Mal vorkommt. Selbstverständlich können Sie hier weitere Werte einer Veranstaltung mit dem {elem: }-Element ausgeben.

Hier können Sie die ganze Format-Definitionsdatei downloaden.

Tags: evangelische-termine.deIndividuelle ExporteVeranstaltungskalender
Miklós Geyer

Alternativtexte und Bildbeschreibung bei Facebook

Netzmarginalien 3 Jahre 10 Monate ago

Um Menschen, die aufgrund einer Sehbehinderung darauf angewiesen sind, technische Hilfsmittel (Bildschirmleser, alternative Tastatur) zu nutzen, um Zugang zum Internet zu haben, diesen Zugang auch zu Bildern zu gewährleisten, ist es wichtig, dass Fotos etc. grundsätzlich mit einem bildbeschreibenden Alternativtext versehen werden. Bei Content Management Systemen wie bei unserer Musterwebsite Philippus gibt es daher für das Einbinden von Bildern ergänzend zum suchmaschinenrelevanten "Titel" die Option "alternative Bildbeschreibung" (oder auch "Beschreibung", "Alternativtext"). Diese Zeile sollte deshalb unbedingt ausgefüllt werden.

Lädt man bei Facebook ein Foto hoch, so wird automatisch eine alternative Bildbeschreibung erstellt, die bisher für viele Sprachen von Arabisch bis Vietnamesisch unterstützt wird. Inzwischen kann man ein Foto aber auch selbst mit einer eigenen Bildbeschreibung versehen. Man wählt ein Foto aus, lädt es hoch und bevor man es postet, geht man auf das kleine Vorschaufoto unter dem Textfeld. Dort erscheint neben dem Icon für "Foto bearbeiten" auch die Option "Markieren". Wenn man das anklickt, hat man die Möglichkeit, verschiedene Filter und den Bildausschnitt auszuwählen, Personen auf dem Foto zu markieren, Texte und Sticker einzufügen und den "erstellten Alternativtext zu bearbeiten". Dann das Speichern nicht vergessen und posten. Falls man bei einem Bild nachträglich den Alternativtext überschreiben möchte, findet man dazu die Möglichkeit "Alternativtext ändern",  man auf das Foto und dann in der schwarzen Leiste auf Optionen klickt.

 

 

 

 

 

 

Weitere Informationen zum Thema Facebook und Barrierefreiheit gibt es hier.

Informationen zum barrierefreien Webdesign allgemein finden Sie hier.

Tags: BarrierefreiheitFacebookSocial MediaMusterwebsite
Nicola Rössert

Werkstattbericht evangelische-termine.de

Netzmarginalien 4 Jahre 3 Monate ago

Der Online-Veranstaltungskalender wird mehr und mehr genutzt und so erreichen uns immer mehr Anfragen nach Zusatzfunktionen. Besonders groß war die Nachfrage nach einer Ressourcen-Verwaltung. Räume, Busse, Beamer, Zelte oder auch Personen sollten mit dem Terminkalender verwaltet werden können, so der Wunsch.

Wir nutzen die Sommerzeit, um diese Funktionalität zu ergänzen. In näherer Zukunft (Termin für die Fertigstellung steht noch nicht fest!) können beliebige "Ressourcen" angelegt werden und mit Veranstaltungen verknüpft werden. Wenn eine Ressource mit einem Termin verbunden wird, kann geprüft werden, ob die Ressource überhaupt noch verfügbar ist. Eine Ressourcenübersicht zeigt übersichtlich, wann welche Ressource belegt ist. Es wird möglich sein, E-Mail-Reports anzulegen, die regelmäßig über die Verwendung von Ressourcen auflisten. So kann der Mesner beispielsweise immer wöchentlich informiert werden, wann ein bestimmter Raum benötigt wird.

Daneben soll es noch eine öffentliche Buchungsmöglichkeit geben, über die ausgewählte Ressourcen angefragt werden können. Auch dort natürlich mit einer Übersicht, ob sie zur gewünschten Zeit noch verfügbar ist.

Da der Funktionsumfang des Veranstaltungskalenders stetig wächst, ist es nötig, dass wir die Navigationsstruktur anpassen und umbauen. Dadurch soll mehr Übersichtlichkeit und Benutzerfreundlichkeit hergestellt werden. Derzeit sieht der Plan folgende Struktur vor, wobei die kursiven Menüpunkte nur für Gruppenadministratoren sichtbar sind:

Veranstaltungen
    Kalender
    Ressourcenübersicht
    Buchungsanfragen
   
Struktur
    Ansprechpartner
    Veranstaltungsorte
    Ressourcen
    Kanäle
    Veranstaltungstypen
    Veranstalter
   
Export / Import
    Export
    mit einem Klick
    Vorlagen
    Import
    -----
    Export regional
    Vorlagen regional
   
Zeitpläne
    Automatisierte Exporte
    Ressourcenberichte

Rückmeldungen
    Formulare
   
Eigene Daten
    Passwort ändern

Informationen (Aktuelles)
    Internet-Ausgabe
    Link-Generator
    API-Key
    Wer ist online?

Logout

Die Untermenüpunkte werden direkt über ein Aufklappmenü erreichbar sein, so dass man sich oft einen Klick spart. Hier zwei Screenshots aus der "Werkstatt":

  

Falls Sie Anmerkungen und Rückmeldungen zur geplanten Struktur haben, freuen wir uns über Anregungen und Verbesserungen.

 

Tags: www.evangelische-termine.de
Miklós Geyer

Aus der Relaunch-Werkstatt von www.kirche-entdecken.de

Netzmarginalien 4 Jahre 4 Monate ago

Es ist eine Weile her, da konnte das beliebte Internetangebot für Kinder www.kirche-entdecken.de zehnten Geburtstag feiern und sein Maskottchen, die Kirchenelster Kira auf große Reise schicken. Einiges hat sich seit dem Start der evangelischen Kinderseite im Jahr 2005 geändert. Die Technik, die Sehgewohnheiten und die Nutzung von digitalen Medienangeboten. Mehr denn je wird das Netz von immer jüngeren Kindern genutzt.

„Im Netz bilden Kinder sich ihre Meinung, im Netz pflegen sie soziale Kontakte, im Netz werden sie die Zukunft organisieren und gestalten. Wie sie das heute, morgen und in Zukunft tun, das darf uns nicht egal sein. Was sollen unsere Kinder online lernen? Was sind Werte, die wir ihnen online vermitteln wollen? Demokratie und respektvollen Diskurs lernen, Empathie für Mitmenschen entwickeln, Mitbestimmung einüben, Zugang zu freier Bildung, Bildungs- und Chancengerechtigkeit - das alles sind Stichworte, die man bei einer Neuausrichtung der Kinderseitenlandschaft im Kopf haben muss, um jetzt richtige Wege einzuschlagen,“ so Helga Kleinen, Vorsitzende der AG Seitenstark im Interview. In diesem Zusammenhang ist es wichtig, dass Kirche als wertevermittelnde Instanz im Netz als Ansprechpartner für Kinder präsent ist, Orientierung gibt aber auch Partizipation ermöglicht.

Aus der Werkstatt von kirche-entdecken.de

Um www.kirche-entdecken.de in dieser Hinsicht zukunftsfähig zu machen, arbeiten wir im Auftrag der Bayerischen und Hannoverschen Landeskirche zusammen mit unseren Projektpartnern vom Evangelischen MedienServiceZentrum in Hannover und der mehrfach ausgezeichneten Kindermedienagentur KIDS interactive gerade mit großer Freude an dem Relaunch der Seite. Technisch wird die Seite rundum erneuert und für die mobile Nutzung besser und responsiv aufbereitet. Aber auch optisch wird die virtuelle Kirche unserer Kirchenelster Kira renoviert und modernisiert. Alle Räume werden neu gezeichnet und ausgestattet.

Und wie das bei einer Renovierung so ist, wird erstmal aus- und aufgeräumt. Alle Informationen werden überarbeitet und viele neue Inhalte ergänzt und in neuer Form präsentiert. Verlage wie die Deutsche Bibelgesellschaft, der Gabriel Verlag und das Gütersloher Verlagshaus haben uns dafür schöne neue Inhalte zur Verfügung gestellt.

Ein paar Räume werden erneuert oder umgebaut: Es gibt einen neuen Kindergottesdienst-Raum, in dem es viele neue Inhalte rund um die Bibel und ein neues Kreativ-Tool gibt, mit dem die Kinder ihre eigene gemütliche Gottesdienst-Ecke gestalten können. Die jungen Nutzer können aus verschieden Vorlagen einen Hintergrund und unterschiedliche Elemente auswählen und platzieren. Über eine Toolbox können selbst gezeichnete oder geschriebene Elemente  oder vorgefertigte Segenswünsche ergänzt werden. Das fertige Bild kann das Kind speichern, ausgedrucken und als E-Card versenden. Neu ist auch die Sakristei, in der es von Albe bis Taufservice viele neue Informationen zu Dingen gibt, die für den Gottesdienst gebraucht werden. Und der neue Dachboden wird ein Ort, an dem Kinder in Ruhe nach Informationen rund um die Themen Glauben, Religion und die fünf großen Weltreligionen stöbern können. Über die interaktive Anwendung "Deine Fragen zu Religion und Glauben" können die Kinder hier außerdem von Kiras Redaktionsteam Antworten auf ihre Fragen bekommen. Über ein Auswahlmenü können diese einem Thema zugeordnet und über eine Checkbox für andere Kinder zugänglich gemacht werden.

Dass bei den vielen Informationen für die Kinder der Spaß nicht zu kurz kommt, dafür sorgen übrigens neben Kiras guten alten Freunden Benjamin Maus und Ottmar Eule auch allerlei bisher unentdeckte und unerwartete Kirchenbewohner.

Nicola Rössert

Wie verkleinert man PDF-Dokumente?

Netzmarginalien 4 Jahre 4 Monate ago

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Bei der Gestaltung Ihres Internet-Auftritts sollten Sie stets die unterschiedlichen Nutzer berücksichtigen: Einerseits den Besucher, der am Desktop-Rechner sitzt und mit Zeit und Muße länger auf Ihrer Seite verweilen kann, anderseits den mobilen Nutzer, der via Handy auf Ihrer Website vorbeischaut und auch bei mittelmäßiger oder schlechter Verbindung schnell nach Informationen sucht.

Sie sollten also grundsätzlich darauf achten, dass auf Ihrer Website nicht zu große Datenmengen hinterlegt sind. Für unsere Musterwebsites sind daher für Dokumente und Bilder Maximal-Größen festgelegt. Was tun, wenn die Druckerei die letzte Ausgabe des Gemeindebriefs in einer PDF-Version zur Verfügung stellt, die für eine Web-Nutzung viel zu groß ist? Dann gibt es die Möglichkeit, Ihr PDF zu verkleinern:

Eine Hilfestellung bietet dafür die Webanwendung: Small-PDF

Auf dieser Website können Sie unter PDF verkleinern Ihr großes Dokument hochladen und es entsprechend verkleinert wieder downloaden.

Haben Sie weitere Alternativen?  Dann freuen wir uns über Ihren Kommentar!

Tanja Stiehl

Streitbeilegungsgesetz und Informationen zu Online-Kaufverträgen auf Websites

Netzmarginalien 4 Jahre 5 Monate ago

Viele Anfragen bezüglich der Streitbeilegungsklausel auf den Websites sind bei Vernetzte Kirche angekommen. Deshalb haben wir uns Hilfe bei Dr. Rassow, dem zuständigen Juristen im Landeskirchenamt der Evan.-Luth. Kirche in Bayern geholt, der nachfolgend leicht umzusetzenden Empfehlungen abgibt.

Fall 1: Gewerbliche Angebote

Jede kirchliche Stelle, die im weitesten Sinne „gewerbliche“ Angebote macht (z.B. Raumvermietung oder Verkauf einer Konzert-CD) und eine Website betreibt, muss dort gem. § 36 VSBG angeben, ob sie bereit ist, (im Streitfall) an einem außergerichtlichen Streitbeilegungsverfahren teilzunehmen. Dabei ist es unerheblich, ob Angebote und Geschäfte online oder offline gemacht werden. Da keine gesetzliche Verpflichtung zur Teilnahme an einem außergerichtlichen Streitbeilegungsverfahren besteht, sollte dieser Hinweis im Impressum ergänzt werden:

Außergerichtliche Streitbeilegung

Wir nehmen nicht an einem Streitbeilegungsverfahren vor einer Verbraucherschlichtungsstelle teil.

Fall 2: Online-Angebot von Waren oder Dienstleistungen

Bietet eine Stelle Waren oder Dienstleistungen online an, muss darüber hinaus gem. Art. 14 Abs. 1 ODR-Verordnung (EU-VO 524/2013) ein Hinweis mit einem aktiven (!) Link auf die OS-Plattform gesetzt werden. Hier der Wortlaut des Art. 14 I: „(1) In der Union niedergelassene Unternehmer, die Online- Kaufverträge oder Online-Dienstleistungsverträge eingehen, und in der Union niedergelassene Online-Marktplätze stellen auf ihren Websites einen Link zur OS-Plattform ein. Dieser Link muss für Verbraucher leicht zugänglich sein. In der Union niedergelassene Unternehmer, die Online-Kaufverträge oder Online-Dienstleistungsverträge eingehen, geben zudem ihre E-Mail-Adressen an.“ Hier sollte diese Formulierung im Impressum ergänzt werden.

Außergerichtliche Streitbeilegung

Wir nehmen nicht an einem Streitbeilegungsverfahren vor einer Verbraucherschlichtungsstelle teil. Gemäß der EU-Verordnung Nr. 524/2013 sind wir verpflichtet, darauf hinzuweisen, dass die Europäische Kommission eine Plattform zur außergerichtlichen Online-Streitbeilegung (sog. OS-Plattform) betreibt: http://ec.europa.eu/consumers/odr/.

Beide Hinweise werden sinnvollerweise im Impressum untergebracht. Im Zweifelsfalle sind Sie mit der zweiten Formulierung auf der sicheren Seite.

Alle Nutzer unserer Musterwebsites und der Kita-Webbaukästen sollten selbständig prüfen, ob Ihre Gemeinde oder Einrichtung eine solche Klausel auf der Website haben muss und diese gegebenenfalls selbst im Impressum ergänzen.
Ausführliche Informationen zu dem Thema finden Sie auf der Webseite des Bundesamtes für Justiz.

An dieser Stelle herzlichen Dank an Dr. Rassow und allen anderen Mitdenkerinnen und Mitdenkern!

Tags: Streitbeilegungsgesetz; Musterwebsite; Impressum
Tanja Stiehl
Checked 9 Stunden 34 Minuten ago
Feed von der Mustergemeinde Philipus
URL https://www.netzmarginalien.de